Geschichte

Wohnkultur seit 1828

Seit über 180 Jahren erfüllt Stuttgarts erstes Einrichtungshaus mit einer einzigartigen Kombination aus handwerklicher Tradition und modernem Design die individuellen Einrichtungswünsche seiner Kunden.

1828
Der Sattler und Tapezierer Eberhard Epple gründete einen kleinen Handwerksbetrieb in Stuttgart. Qualitätsarbeit wurde groß geschrieben, Epple firmierte später als „Möbelfabrik“ mit dem Zusatz „Meubleshandlung und Leihanstalt“. Die erste handelsgerichtliche Eintragung datiert vom 22. Mai 1868: „E. Epple & Ege“, offene Gesellschaft zum Betrieb einer Möbel- und Parkettbodenfabrik. Der neue Kompagnon Karl Ege ist Epples Schwiegersohn. Nach dem Tod des Firmengründers tritt Erwin Behr als neuer Teilhaber in die florierende Firma ein.

1888
Zum 60-jährigen Bestehen erhält die Firma vom württembergischen König Karl I. den Ehrentitel „Königlich Württembergischer Hoflieferant.“

1905
Nach dem Ausscheiden von Karl Ege wird Wilhelm Schildknecht Partner von Erwin Behr, der 1911 das Unternehmen verlässt. Sowohl das Einrichtungshaus als auch die beiden Schreinerbetriebe hatten inzwischen einen bedeuten Ruf erworben. Dennoch hinterließen der erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise tiefe Spuren.


1921
Nach dem Tode von Wilhelm Schildknecht fusioniert das Einrichtungshaus zur Stärkung des Unternehmens mit dem Schlafzimmer-Hersteller Rall & Gerber. Alleiniger Vorstand wird Erwin Hoffmann, Ralls Schwiegersohn, der zusammen mit dem auf den Innenausbau spezialisierten Julius Echterbecker die Geschäftsführung übernimmt.

1922 – Ende der 50er
Gemeinsam steuern sie das Einrichtungshaus auch durch die schweren Zeiten des zweiten Weltkrieges, begründen den schwungvollen Aufstieg in den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders und schaffen damit die Basis für eine herausragende Marktstellung.

1948
Unter Vorsitz von Erwin Hoffmann wird der WK-Verband wieder neu gegründet. Das Auftragswachstum des Einrichtungshauses steigt beständig.

1959
Werkstätten, Versand und Lager ziehen in ein neu erbautes Fabrikationsgebäude um.

1968/69
Ende der 60er Jahre, auf Grund folgenschwerer Strukturveränderungen in der Möbel- und Bauwirtschaft, müssen die Weichen neu gestellt werden. Nach dem Tod der beiden bisherigen Unternehmensleiter übernehmen Dr. Rolf Hoffmann und Reiner Erhard, der bereits seine Lehre bei Schildknecht absolvierte, die Leitung des Einrichtungshauses.

1987
Zum Jahresende übergibt Dr. Rolf Hoffmann die Geschäftsführung an seine beiden Söhne, Gert und Reimar Hoffmann, die schon mehrere Jahre verantwortungsvolle Aufgaben bei Schildknecht wahrgenommen hatten. Nachdem auch Reiner Erhard in den Ruhestand trat, führen beide das Unternehmen in alleiniger Verantwortung.

1993
Schildknecht eröffnet seine moderne Design-Abteilung unter dem Namen „Piazza“ im Stuttgarter Gerberviertel als Alternative zum traditionsbewussten Einrichtungshaus.

2003
Schildknecht feiert sein 175-jähriges Firmenjubiläum.

2011
Schildknecht verlässt seinen traditionellen Standort in der Stuttgarter Innenstadt und zieht unter der Geschäftsführung von Herrn Dr. Stefan Maser in den Büro- und Geschäftskomplex OASIS III beim Pragsattel.

2012
Die Firma Alfred Kiess GmbH übernimmt die Marke Schildknecht.